Loud Packers

Das Ulmer Rudel tingelt beschwingt im Partyrausch aus der Tiki-Bar direkt auf die Bühne und hat treibende Rhythmen und die Sonne im Gepäck. Die Loud Packers sind in der Stadt und durchbrechen mit ihren wärmenden musikalischen Strahlen den dunklen Himmel am Hip-Hop-Horizont.

An den Mikrophonen Hans Francisco und Eric Rapton, die mit ihren bestechenden deutschen Texten souverän die Massen mitreißen. Mit eingängigen Riffs, knarzendem Bass und ordentlich Bumms an den Drums rollt die Band für Hans und Eric den funkig-rockigen Klangteppich aus, auf dem sie sich austoben bis die Luft vor Hitze flimmert. Mit der Attitüde von rotzfrechen Straßenkötern mixt das Pack einen Genre-Cocktail aus einem Hip-Hop-Jam vom Hinterhof mit dem karibischen Flair einer Strandbar und einer würzigen Prise aus dem Indie-Plattenladen um die Ecke. 

Unnachgiebig und ausdauernd treiben die Loud Packers so ihr Publikum vor sich her, sodass selbst die Phantasien eines sturmgeschüttelten mitteleuropäischen Versicherungsangestellten erfüllt werden. Und dabei nehmen sie ihr Publikum mit auf eine Reise. Eine Reise die von Sonne und Leichtigkeit, aber auch von der Sehnsucht nach Flucht und Ferne erzählt. Eigentlich vom Leben selbst. Mal ausgelassen, mal kritisch. Mal kraftvoll, mal sachte. Mal plakativ, mal zwischen den Zeilen.

Die Loud Packers sind fünf Jungs von nebenan. Mit ihrer Musik wollen sie die Menschen zusammen bringen, in Zeiten in denen zu viel gespalten wird. Ihr Publikum soll zum Teil des Rudels werden. Zu einer Gemeinschaft die nicht vergessen hat , dass es nicht so dunkel ist, wie man meinen könnte. Verbündete die nicht vergessen haben, ihr Leben zu genießen und diejenigen zu ignorieren, die einem alles madig machen wollen. 

Realistisch gesehen ein irgendwie absurdes Unterfangen. Die Loud Packers stehen am Anfang sind aber bereit alles dafür zu geben. Und sie sind nicht allein…